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Changelog & Config-Anpassungen

Diese Seite dokumentiert Konfigurationsänderungen, die bei einem Update von edulution manuell nachgezogen werden müssen.

edulution-mail v1.3.2

Mit v1.3.2 ändert sich die Erreichbarkeit der Mailcow-Administrationsoberfläche, und die Proxy-Konfiguration wird angepasst. Beide Punkte betreffen bestehende Installationen.

Versionskopplung

Die angepasste Proxy-Konfiguration setzt edulution-mail v1.3.2 oder höher voraus. Aktualisieren Sie zuerst den Container und ziehen Sie danach die Konfiguration nach.

Schritt 1: Mailcow-API-URL prüfen

edulution-UI → Einstellungen → E-Mails → Mailserver

Prüfen Sie, welcher Wert im Feld URL eingetragen ist. Er muss lauten:

https://mailcowdockerized-nginx-mailcow-1

Ältere Installationen haben hier teilweise noch https://edu-traefik/sogo-mail stehen — dieser Wert wurde vom Webinstaller gesetzt. Stellen Sie ihn um und klicken Sie oben rechts auf Speichern.

Reihenfolge beachten

Diese Umstellung muss vor der Anpassung der Proxy-Konfiguration erfolgen. Andernfalls erreicht die edulution-api die Mailcow-API nicht mehr — Mailbox-Status, Sync-Trigger und Admin-Funktionen schlagen dann fehl.

Die restlichen Werte des Abschnitts sind in der Installations-Anleitung, Schritt 5 beschrieben.

Schritt 2: Proxy-Konfiguration anpassen

edulution-UI → Einstellungen → E-Mails → Proxy-Konfiguration (Expertenmodus)

Zwei Änderungen an der dynamischen Mail-Konfiguration:

edulution-sogo-mail:
- rule: PathPrefix(`/sogo-mail`)
+ rule: Path(`/sogo-mail/sogo-auth.php`)
service: edulution-sogo
sogo-headers:
headers:
customRequestHeaders:
X-Forwarded-Proto: https
+ X-Api-Key: ""
frameDeny: false

Der Router edulution-sogo-mail veröffentlicht damit genau den Pfad, den der Browser unter diesem Präfix benötigt: sogo-auth.php. Die Anmeldung antwortet mit einer Weiterleitung auf /SOGo/so/{login}, die über den Router edulution-sogo läuft — das Webmail funktioniert unverändert. Die Router edulution-active-sync und edulution-autodiscover sind eigenständig und bleiben ebenfalls unberührt.

Der leere Wert bei X-Api-Key entfernt diesen Header aus eingehenden Anfragen, bevor sie an den Mailserver weitergereicht werden; auf diesem Weg wird er nicht benötigt.

Alles Übrige — strip-sogo-mail-prefix, sogo-buffers und der Service edulution-sogo — bleibt wie bisher. Die vollständige Konfiguration zum Übernehmen finden Sie in der Installations-Anleitung, Schritt 3.

Anschließend den Mail-Stack neu starten:

cd /srv/docker/edulution-mail && docker compose up -d

Schritt 3: Zugriff auf die Mailcow-Oberfläche umstellen

Port 8443 ist ab v1.3.2 an 127.0.0.1 gebunden und damit nicht mehr direkt über die Server-IP erreichbar. Der Zugriff erfolgt über einen SSH-Tunnel:

ssh -L 8443:127.0.0.1:8443 <benutzer>@<ihre-server-ip>

Solange die SSH-Verbindung besteht, erreichen Sie die Oberfläche im Browser unter https://localhost:8443.

Passen Sie bestehende Lesezeichen entsprechend an. Bestehende Firewall-Regeln für Port 8443 können unverändert bleiben.

Container-Neustart erforderlich

Die Portänderung greift erst, wenn der Container nginx-mailcow neu erstellt wird. edulution-mail übernimmt das beim Start automatisch. Prüfen können Sie das Ergebnis mit:

docker port mailcowdockerized-nginx-mailcow-1 443

Erwartete Ausgabe: 127.0.0.1:8443.

edulution-ui / edulution-api v2.0.156

Beim Update der edulution-ui und edulution-api Container auf v2.0.156 oder höher muss edulution-mail auf v1.1.13 (oder höher) aktualisiert werden. edulution verbindet sich daraufhin selbstständig mit dem Mailcow-Netzwerk — edulution-mail ruft beim Start ein docker network connect für den edulution-api Container auf.

Versionskopplung

Ohne Update von edulution-mail auf v1.1.13+ findet die edulution-ui den Mail-Stack nach dem Update der edu-ui/edu-api Container nicht mehr.

Mailserver-Hosts in der edulution-UI anpassen

Da edulution-api jetzt direkt im Mailcow-Netzwerk hängt, müssen IMAP- und SMTP-Server auf die internen Container-Hostnamen umgestellt werden:

edulution-UI → Einstellungen → E-Mails → Mailserver

FeldWert
URL (Mailcow-API)https://mailcowdockerized-nginx-mailcow-1
API-Schlüssel***
IMAP-Serverdovecot
IMAP Port993
SMTP-Serverpostfix
SMTP Port587

Ohne den korrekten URL-Wert kann die edulution-UI nicht mit der Mailcow-API kommunizieren. Anschließend oben rechts auf Speichern klicken.

Optionales Aufräumen: IMAP/IMAPS in Traefik

Sobald edulution-api über das Mailcow-Netzwerk direkt mit Dovecot sprechen kann, werden die alten IMAP-/IMAPS-Routen über Traefik nicht mehr benötigt — sie funktionierten in der Praxis ohnehin nicht zuverlässig. Diese Anpassung ist reines Cleanup, für die Funktion nicht erforderlich.

traefik.yml

imap/imaps-EntryPoints entfernen:

- imap:
- address: ":143"
- imaps:
- address: ":993"

Dynamische Mail-Traefik-Konfiguration

In edulution-UI → Einstellungen → E-Mails → Proxy-Konfiguration (Expertenmodus) den kompletten tcp:-Block entfernen (Router imap/imaps, Services mail-imap/mail-imap-ssl) — er referenziert die oben entfernten EntryPoints und sollte zusammen mit ihnen verschwinden.

Die finale dyn. Mail-Konfiguration (ohne tcp:-Block) finden Sie in der Installations-Anleitung, Schritt 3 — sie kann 1:1 in den Expertenmodus übernommen werden.

Nach Änderungen den Mail-Stack neu starten:

cd /srv/docker/edulution-mail && docker compose up -d