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edulution Satellite

Der edulution Satellite ist eine Appliance für entfernte Standorte – als MikroTik-Hardware oder als virtuelle Maschine. Er stellt vor Ort Netzwerke (VLANs), DHCP und Dienste wie mDNS-Repeater, RADIUS, KMS oder File Server bereit und lässt sich wahlweise zentral aus der edulution UI oder eigenständig über seine lokale Oberfläche verwalten.

Technisch läuft der Satellit als drei Container (Datenbank, API, UI) direkt auf dem Gerät. Im zentral verwalteten Betrieb verbindet er sich über einen WireGuard-Tunnel mit Ihrer edulution-Instanz.

[ Satellit: Datenbank + API + UI ] --WireGuard--> [ edulution UI ] --> [ linuxmuster-Server ]
LAN-Ports / VLANs vor Ort App „Satellites" zentrales DHCP/DNS

Dashboard eines Satelliten

Welche Betriebsart ist die richtige?

Mit edulutionStandalone
Verwaltungzentral aus der edulution UIlokal auf dem Satelliten
Verbindung zur ZentraleWebSocket
WireGuard-Tunnelnur für zentrale Netzenicht nötig
Zentrale Netze (linuxmuster) über VLAN
EinrichtungEinrichtung mit edulutionStandalone einrichten
Wofür WireGuard gebraucht wird

Die zentrale Verwaltung läuft über die WebSocket-Verbindung zwischen Satellit und edulution – dafür ist kein Tunnel nötig. Der WireGuard-Tunnel kommt erst ins Spiel, wenn Sie zentrale bzw. linuxmuster-Netze über die Funktion Zentrales Netzwerk an den LAN-Ports des Satelliten bereitstellen.

Später wechselbar

Ein standalone eingerichteter Satellit lässt sich nachträglich an edulution anbinden: Settings → Unpair & Reset, danach den Wizard erneut durchlaufen und den Modus Edulution wählen – siehe Später an edulution anbinden.

Voraussetzungen

  • Ein edulution Satellite mit installierter Satelliten-Software. Hardware-Appliances werden ab Werk vorinstalliert ausgeliefert.
  • Die Seriennummer des Geräts (Aufkleber bzw. QR-Sticker am Gehäuse) – nur für den Betrieb mit edulution.
  • Für den Betrieb mit edulution zusätzlich: eine laufende edulution-Instanz mit Global-Admin-Zugang.
  • Nur wenn Sie zentrale Netze nutzen möchten: ein von außen per UDP erreichbarer WireGuard-Server (siehe WireGuard-Server über Traefik).

Anschluss und Zugang zum Gerät

Bei der MikroTik-Appliance sind die Ports fest belegt:

PortFunktion
ether1WAN – Uplink ins Internet (DHCP). Wird für Konfiguration und Container-Images benötigt.
ether3Management – fester Zugang mit eigener IP 192.168.99.1/24 und DHCP-Server.
übrige PortsLAN-Bridge (bridge-lan) – hier kommen die Endgeräte bzw. VLANs heraus.

Zum Aufrufen der Oberfläche einen Laptop an ether3 anschließen (er erhält automatisch eine Adresse aus 192.168.99.0/24) und im Browser https://192.168.99.1/ öffnen. Die Router-Oberfläche WebFig liegt auf http://192.168.99.1:8080/.

Dieser Zugang ist unabhängig von der WAN-IP und vom Client-Netz der übrigen Ports getrennt. Alternativ ist die Oberfläche auch über die WAN-Adresse von ether1 erreichbar (https://<wan-ip>/).

Satellit als virtuelle Maschine

Läuft der Satellit als VM, entfällt der Management-Port. Der Zugang erfolgt dann über IP oder Hostname der VM (https://<vm-ip>/). Alles Weitere ist identisch – Details unter Standalone einrichten.

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