Linuxmuster / LINBO
Die App Schulserver verbindet die edulution Plattform mit Ihrem Linuxmuster-Server und bündelt die Verwaltung von Benutzerkonten, Geräten und Elternzuweisungen. Der Bereich LINBO innerhalb dieser App zeigt zusätzlich die Hosts, Hardwaregruppen und Images Ihrer LINBO-Installation.
Alle Daten werden direkt über die Linuxmuster-API (linuxmuster-api7) geladen – die edulution Plattform hält dafür keinen eigenen Zwischenspeicher.
Der Bereich steht nur zur Verfügung, wenn die Plattform in den globalen Einstellungen auf Linuxmuster gesetzt ist und die Linuxmuster-API mindestens in Version 7.3.26 vorliegt. Bei einer älteren API-Version wird die App nicht angezeigt, sondern durch den Hinweis „Die Linuxmuster API-Version ist zu alt" ersetzt.
Aufbau der App
Die Unterseiten wählen Sie über die Seitenleiste der App:
| Eintrag | Inhalt |
|---|---|
| Übersicht | Kacheln als Einstieg in alle Bereiche der App |
| Benutzerverwaltung | Benutzerkonten anzeigen, importieren und Passwörter verwalten |
| Geräteverwaltung | Geräteliste pflegen und in Linuxmuster importieren |
| Elternzuweisung | Eltern ihren Kindern zuordnen |
| LINBO | Hosts, Hardwaregruppen und Images der LINBO-Installation |
| Versionsübersicht | Versionen der beteiligten Linuxmuster-Komponenten |
Die Elternzuweisung erscheint nur in Schulumgebungen. Beim Organisationstyp Unternehmen entfällt der Eintrag.
Der Eintrag LINBO in der Seitenleiste – und die gleichnamige Kachel der Übersicht – ist ausschließlich Globaladmins vorbehalten. Für alle anderen Rollen entfällt der Bereich; die übrigen Einträge der App bleiben davon unberührt.
Die Übersicht ist nach denselben Bereichen gegliedert wie die Seitenleiste. Unter Benutzerverwaltung führt je eine Kachel direkt zu den Benutzertypen Schüler, Lehrer, Extra-Schüler, Eltern, Mitarbeiter, Schuladmins und Globaladmins; in Unternehmensumgebungen bleiben davon nur Mitarbeiter und Globaladmins sichtbar. Darunter folgen die Bereiche Geräteverwaltung, Elternzuweisung, LINBO und System mit je einer Kachel. Die Kachel LINBO öffnet dieselbe Übersicht wie der gleichnamige Eintrag in der Seitenleiste.
In Umgebungen mit mehreren Schulen enthalten die Listenansichten oben rechts eine Schulauswahl. Ein Wechsel der Schule verwirft die bereits geladenen Daten und lädt sie für die neue Schule erneut.
Benutzerverwaltung
Die Benutzerverwaltung ist je Benutzertyp (Schüler, Lehrer, Extra-Schüler, Eltern, Mitarbeiter) in zwei Registerkarten geteilt:
- Tabelle – die bestehenden Konten mit Anmeldename, Name, Klasse, Rolle, Quota und weiteren Eigenschaften. Über CSV exportieren laden Sie die angezeigten Konten herunter, über Benutzer hinzufügen legen Sie ein einzelnes Konto an.
- Liste – der Import über eine CSV-Datei. Die Liste entspricht der Datei
<Schule>/<Typ>.csvauf dem Server.
Für Benutzertypen ohne Importunterstützung erscheint der Hinweis „Für diesen Benutzertyp ist kein Import verfügbar."
Import in drei Schritten
Der Import ist bewusst zweistufig, damit Sie die Auswirkungen vor dem Schreiben sehen:
- Speichern – die bearbeitete Liste wird auf dem Server abgelegt. Die Meldung weist ausdrücklich darauf hin, anschließend Prüfen zu verwenden; gespeichert allein bewirkt noch keine Änderung an den Konten.
- Prüfen – Linuxmuster wertet die Liste aus und meldet das Ergebnis in einem Dialog, gegliedert in eine Übersicht sowie die Konten, die angelegt, aktualisiert oder entfernt würden, und die aufgetretenen Fehler.
- Anwenden – erst dieser Schritt schreibt die Änderungen tatsächlich in Linuxmuster.
Eine CSV-Datei können Sie per Drag & Drop in den CSV-Bereich ziehen oder die aktuelle Liste als Vorlage herunterladen. Die Spalte Gewünschter Login stammt unverändert aus der CSV-Datei und kann vom später in LDAP hinterlegten Anmeldenamen abweichen.
Die schreibenden Aktionen Speichern und Prüfen stehen nur Globaladmins und Schuladmins zur Verfügung; für andere Rollen sind diese Schaltflächen ausgeblendet. Tabelle und Liste lassen sich weiterhin von allen berechtigten Benutzern einsehen, exportieren und lokal bearbeiten – die Änderungen werden dabei jedoch nicht auf den Server geschrieben.
Passwörter
Über die Passwort-Aktionen eines Kontos setzen Sie Passwörter neu. Erstpasswort wiederherstellen setzt das Konto auf das ursprünglich vergebene Erstpasswort zurück.
Eine vollständige Beschreibung der Benutzerverwaltung – Benutzertabelle, Sophomorix-Status, Spalten der Verwaltungslisten, CSV-Import und -Export sowie der Prüf- und Übernahmeprozess – finden Sie unter Benutzerverwaltung.
Geräteverwaltung
Die Geräteverwaltung pflegt die Geräteliste (devices.csv) von Linuxmuster. Sie bearbeiten die Einträge direkt in der Tabelle, fügen über Gerät hinzufügen eine Zeile hinzu oder importieren eine vorhandene CSV-Datei per Drag & Drop.
Jedes Gerät benötigt neben Rechnername, MAC- und IP-Adresse eine Rolle und ein PXE-Flag:
| PXE-Flag | Bedeutung |
|---|---|
| Kein PXE | Das Gerät bootet nicht über das Netzwerk. |
| Linbo-PXE | Das Gerät bootet LINBO. |
| Linbo-PXE + OPSI-PXE | LINBO und OPSI stehen beide bereit. |
| OPSI-PXE | Das Gerät bootet ausschließlich OPSI. |
Als Rolle stehen unter anderem Schüler-PC im Klassenzimmer, Lehrer-PC im Klassenzimmer, Fachbereich-Lehrer-PC, Lehrer-PC, Server, Domaincontroller, Drucker, Router, Switch, Thinclient, BYOD, Mobiles Gerät, VOIP, WLan und IP-Only zur Verfügung.
Anwenden speichert die Geräteliste und importiert sie unmittelbar in Linuxmuster. Der Dialog Geräteliste anwenden fragt dies vorher ab. Im Unterschied zur Benutzerverwaltung gibt es hier keinen vorgeschalteten Prüflauf.
Speichern und Anwenden stehen nur Globaladmins und Schuladmins zur Verfügung. Andere Rollen können die Geräteliste einsehen, Zeilen hinzufügen und eine CSV-Datei einlesen, die Liste aber weder speichern noch importieren.
Vor dem Speichern werden die Einträge validiert. Doppelte Rechnernamen, MAC- oder IP-Adressen werden gemeldet und müssen zuerst bereinigt werden.
Elternzuweisung
Hier geben Sie die Verknüpfungen frei, die Eltern und Schüler selbst über einen Zuweisungs-Code angefragt haben („Eltern-Schüler-Zuweisungen verwalten."). Wie die Anfrage entsteht, beschreibt Benutzereinstellungen → Meine Kinder/Eltern.

Die Tabelle zeigt die Zuordnungen mit folgenden Spalten; die Fußzeile nennt die Zahl der ausgewählten Einträge.

| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Elternteil | Das anfragende bzw. zugeordnete Elternteil |
| Schüler | Der zugeordnete Schüler |
| Status | Ausstehend, Akzeptiert oder Abgelehnt |
| Erstellt am | Zeitpunkt der Anfrage |
Anfragen bearbeiten
Über die Aktionen einer Zeile geben Sie eine Anfrage frei (Akzeptieren) oder lehnen sie ab (Ablehnen). Sie können mehrere Einträge auswählen und über die Schaltflächen am unteren Rand gemeinsam bearbeiten. Nach der Bearbeitung erscheint die Rückmeldung „Status erfolgreich aktualisiert.".
- Mit Akzeptieren wird die Verknüpfung in der Linuxmuster-Umgebung eingerichtet – das Elternteil wird dem Schülerkonto zugeordnet.
- Mit Ablehnen einer bereits akzeptierten Zuordnung wird die Verknüpfung wieder entfernt.
Filtern und suchen
- Über das Suchfeld filtern Sie die Tabelle nach Elternteil oder Schüler („Nach Elternteil oder Schüler suchen…").
- Ein Status-Filter blendet gezielt Alle, Ausstehend, Akzeptiert oder Abgelehnt ein. Standardmäßig sind die ausstehenden Anfragen vorausgewählt.
- Super-Administratoren steht zusätzlich eine Schulauswahl zur Verfügung, um Anfragen schulübergreifend zu bearbeiten.

Der Bereich erscheint ausschließlich in Schulumgebungen.
LINBO
Der Bereich LINBO ist in vier Unterseiten gegliedert: Übersicht, Hosts, Gruppen und Images.
Übersicht
Sechs Kacheln fassen den Zustand der LINBO-Installation zusammen:
| Kachel | Inhalt |
|---|---|
| LINBO-Status | OK oder Beeinträchtigt, mit dem Prüfergebnis für devices.csv und /srv/linbo |
| LMN-Server | Servername, darunter IP-Adresse und Domäne |
| Schulen | Anzahl und Namen der Schulen auf dem Server |
| GRUB-Konfigurationen | Anzahl der gefundenen GRUB-Konfigurationen |
| start.conf-Dateien | Anzahl der gefundenen start.conf-Dateien |
| Images | Anzahl der verfügbaren Images |
Der Status gilt als Beeinträchtigt, sobald devices.csv oder das Verzeichnis /srv/linbo nicht gefunden wird.
Darunter erzeugt der DHCP-Export aus den erfassten Geräten und Gruppen eine fertige DHCP-Konfiguration zum Herunterladen – entweder für ISC DHCP oder für dnsmasq (Proxy).
Hosts
Die Hostliste ist über Registerkarten nach Gerätetyp gefiltert: Alle, Computer, Server, Drucker, iPads und Sonstige. Geräte mit einer Rolle, die keiner dieser Gruppen entspricht, erscheinen unter Sonstige. Zusätzlich lässt sich über das Filtersymbol in der Suchleiste nach einer oder mehreren Gruppen einschränken.
Die Tabelle zeigt Hostname, MAC-Adresse, IP, Gruppe, Raum, Rolle sowie die Spalten Status und Geplant.
Status und Geplant bleiben ohne einen edulution-Satellite leer: der Online-/Offline-Zustand ist über die Linuxmuster-API allein nicht verfügbar, und geplante Aktionen werden vom Satellite verwaltet. Beide Spalten sind in dieser Version noch nicht angebunden.
Gruppen
Eine Hardwaregruppe ist eine start.conf auf dem Server: sie beschreibt das Plattenlayout und die Betriebssysteme aller Rechner, die ihr zugeordnet sind. Die Seite listet die Hardwaregruppen des Servers – also genau die Gruppen, für die eine start.conf vorliegt.
Die start.conf-Dateien liegen serverweit und nicht je Schule. Ein Wechsel der Schule über die Auswahl oberhalb der Liste ändert die Gruppen deshalb nicht; Sync-Status und Hostzahl im Banner beziehen sich weiterhin auf die gewählte Schule.
Die Gruppenliste benötigt die Linuxmuster-API in Version 7.4.11 oder neuer. Ist die API älter, bleibt die Liste leer und meldet einen Fehler, während die übrigen Bereiche der App weiterarbeiten.
Oben rechts wählen Sie zwischen vier Ansichten derselben Liste. Ihre Wahl bleibt erhalten und gilt auch nach einem Neuladen:
| Ansicht | Zeigt |
|---|---|
| Plattenkarte (Vorgabe) | jede Platte der Gruppe als Balken ihrer Partitionen, nach Rolle eingefärbt, dazu die Betriebssysteme mit Autostart-Zeit |
| Kacheln | Systemtyp, Betriebssysteme und die Zahl der zugeordneten Rechner |
| Datenblatt | die gesetzten Schlüssel der Gruppe: Server, Cache, Download-Typ, Systemtyp, Abmeldung nach, Kernel-Optionen und Virtueller Desktop |
| Tabelle | ID, Dateiname und Änderungszeitpunkt |
Ein Banner über der Liste nennt den Sync-Status: den Zustand der LMN-API, wie viele Hosts und Gruppen gefunden wurden und wann zuletzt geladen wurde. Die API-Anzeige unterscheidet vier Zustände:
| Anzeige | Bedeutung |
|---|---|
| Wird geprüft … | Die Abfrage läuft noch. Nach einem Wechsel der Schule erscheint der Zustand erneut, bis die Antwort für die neue Schule vorliegt. |
| Verbunden | Die API antwortet und meldet alle Prüfungen als bestanden. |
| Eingeschränkt | Die API antwortet, meldet aber einen fehlenden Bestandteil. Der Grund steht im Klartext daneben – etwa dass devices.csv für diese Schule fehlt oder /srv/linbo nicht vorhanden ist. Nennt die API keinen Grund, weist der Text ausdrücklich darauf hin. |
| Nicht verfügbar | Die API antwortet nicht – oder es steht keine Schule zur Auswahl, für die gefragt werden könnte. Im zweiten Fall fragt die Plattform gar nicht erst an; der Server kann dabei einwandfrei laufen. |
Aktionen einer Gruppe
Vorschau anzeigen liegt als eigene Schaltfläche auf der Karte. Alle Aktionen zusammen finden Sie im Menü hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten, auf der Karte oben rechts neben dem Namen. In der Tabelle steht in der Spalte Aktionen das Löschen; die Vorschau öffnen Sie dort per Klick auf die Zeile – beim Überfahren weist die Spalte Aktualisiert darauf hin.
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Bearbeiten | öffnet den Gruppen-Editor (siehe unten) |
| Vorschau anzeigen | zeigt die ausgewertete start.conf, ihre Rohdaten und die GRUB-Konfiguration |
| Duplizieren | legt eine Kopie unter neuem Namen an |
| Gruppe löschen | löscht die start.conf der Gruppe auf dem Server |
Über Gruppe anlegen oben rechts erstellen Sie eine neue Gruppe. Sie vergeben einen Namen – erlaubt sind Buchstaben, Ziffern, Bindestrich und Unterstrich, keine Leerzeichen – und wählen eine Vorlage: Minimal – nur Cache-Partition, Windows (UEFI), Linux (UEFI), Windows und Linux (UEFI) oder Windows und Linux (BIOS). Der Hinweis unter der Auswahl nennt, wie viele Partitionen die Vorlage anlegt und auf welchem Gerät sie entstehen. Einen Namen, den eine gelistete Gruppe bereits trägt, weist der Dialog schon bei der Eingabe ab; Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle.
Ist die Serveradresse noch nicht bekannt, holt die Plattform sie beim Öffnen des Dialogs nach; gelingt das nicht, bricht das Anlegen mit einer Meldung ab. Eine neu angelegte Gruppe steht ohne Neuladen in der Liste.
Alle fünf Vorlagen legen ihr Layout auf /dev/sda an. Auf Rechnern mit NVMe- oder VirtIO-Platten passt das nicht: Die Gruppe entsteht zwar, ihre Gerätenamen gehen aber an der Hardware vorbei und müssen anschließend in der start.conf korrigiert werden. Das Gerät steht im Hinweis unter der Vorlagenauswahl, bevor Sie schreiben.
Vor dem Anlegen prüft die Plattform auf dem Server, ob für den Namen bereits eine start.conf existiert – auch dann, wenn die Liste sie nicht anzeigt. In diesem Fall bricht der Vorgang mit einem Hinweis ab, statt die vorhandene Gruppe zu ersetzen.
Beim Duplizieren übernimmt die Kopie Partitionen, Betriebssysteme und Einstellungen der Vorlage; der Gruppenname in der Datei wird dabei auf den neuen Namen umgeschrieben.
Anlegen, Speichern, Duplizieren und Löschen einer Gruppe reicht die Plattform für Schul- und globale Administratoren an die Linuxmuster-API weiter; welche Rolle die Aktion ausführen darf, prüft die API. Bis einschließlich Version 7.4.11 sind diese Schreibrouten globalen Administratoren vorbehalten: Als Schuladministrator erreichen Sie die Aktion in der Oberfläche, der Server weist sie aber ab – mit der Meldung „start.conf konnte nicht gespeichert werden" beziehungsweise „start.conf konnte nicht gelöscht werden". Gibt eine neuere API-Version die Routen auch für Schuladministratoren frei, stehen sie ohne Änderung an der Plattform zur Verfügung. Lesen und Vorschau sind von der Einschränkung nicht betroffen.
Gelöscht werden die start.conf und die GRUB-Konfiguration der Gruppe. Rechner dieser Gruppe starten danach ohne Konfiguration, bis ihnen eine andere Gruppe zugewiesen wird. Der Server legt vor dem Löschen eine Sicherung der start.conf an.
Die Vorschau
Die Vorschau Gruppe <ID> hat drei Registerkarten:
- Zusammenfassung – die ausgewertete
start.conf: der Abschnitt[LINBO]als Liste der gesetzten Schlüssel, die Partitionen mit Gerät, Bezeichnung, Größe, Dateisystem und der Markierung Bootfähig sowie die Betriebssysteme mit Name, Version, Basis-Image, Boot-Partition und der Markierung Autostart. - Rohdaten – der unveränderte Inhalt der
start.conf. - GRUB cfg – der Inhalt der GRUB-Konfiguration.
Existiert zu einer Gruppe keine start.conf, entfallen die ersten beiden Registerkarten.
Die Zusammenfassung liest die Datei so, wie LINBO selbst sie liest: Abschnitts- und Schlüsselnamen werden unabhängig von der Groß- und Kleinschreibung erkannt, und als Ja-Wert gelten ausschließlich yes, true und enable. Ein Schlüssel mit einem anderen Wert – etwa Autostart = 1 – zählt daher als aus. Ein leerer oder fehlender Schlüssel erhält den Standardwert, den auch der LINBO-Client annimmt.
Der Gruppen-Editor
Bearbeiten öffnet die Gruppe unter einer eigenen Adresse (…/linbo/groups/<Name>). Diese Adresse lässt sich verlinken und übersteht ein Neuladen; ein unbekannter Name führt mit einem Hinweis zurück auf die Liste. Der Editor hat zwei Registerkarten.
Allgemein enthält die Felder der Gruppe, gegliedert in Hardware, Startoptionen und Darstellung. Drei Werte sind hier bewusst nicht änderbar: der Gruppenname, der Server und die Cache-Partition – letztere ergibt sich aus dem Partitionslayout. Die Schaltfläche Erweitert im Fuß des Dialogs blendet die selten benötigten Felder ein; sie wirkt nur für den geöffneten Dialog und wird nicht gemerkt.
Zum Feld Kernel-Optionen gehören Schaltflächen für die gebräuchlichen Werte: quiet, splash, acpi=noirq, acpi=off, irqpoll und dhcpretry=9. Ein Klick hängt den Wert an die bestehenden Optionen an; ist er bereits gesetzt, ist die Schaltfläche ausgegraut.
Beim Start partitionieren legt das Plattenlayout bei jedem Start neu an, Beim Start formatieren formatiert dabei alle Partitionen. Lokal auf den Rechnern gespeicherte Daten gehen dann bei jedem Start verloren.
Partitionen zeigt je Platte eine Karte. Über die Preset-Schaltflächen fügen Sie eine Partition mit sinnvoller Vorgabegröße hinzu: EFI, MSR, Windows, Linux, Swap, Daten, Erweitert und Cache. Der Plattentyp – SATA, VirtIO, Xen, IDE, MMC, NVMe oder allgemein – bestimmt die Gerätenamen; ein Wechsel nummeriert die Partitionen der Platte samt aller Verweise darauf um. Ein Klick auf eine Partition öffnet einen Dialog mit den Unterregisterkarten Partition und Betriebssystem.
Im Feld Größe gilt: eine nackte Zahl sind Kibibytes, ein Suffix M, G oder T legt die Einheit fest, und ein leeres Feld bedeutet Rest der Platte (in der Plattenkarte als ∞ dargestellt). Unter dem Feld steht laufend, welche Größe daraus wird.
Unter den Platten listet der Abschnitt Betriebssysteme die Einträge der Gruppe mit Partition, Basisimage, Kernel, Initrd und den Schaltern für Autostart, Sync und Start. Bearbeiten öffnet die Partition, an der ein Eintrag hängt. Zeigt das Root-Gerät eines Eintrags auf keine Partition des Layouts, wird der Eintrag als verwaist gekennzeichnet und lässt sich hier löschen.
Bearbeitet wird ein Betriebssystem auf der Unterregisterkarte Betriebssystem des Partitionsdialogs. Dort stehen Name, Version, Standardaktion, Symbol, Basisimage, die Startknöpfe im LINBO-Menü – Start, Sync & Start, Neu & Start und Autostart – sowie das Autostart-Timeout (Sekunden). Hinter Erweitert liegen Kernel, Initrd, Zusätzliche Kernel-Parameter, Opsi-Setup erzwingen, Opsi-Status wiederherstellen und Im Startmenü ausblenden.
Solange ungespeicherte Änderungen vorliegen, fragt der Editor beim Schließen nach, ob Sie sie verwerfen wollen.
Bevor die Plattform eine start.conf auf den Server schreibt, prüft sie deren Abschnitt [LINBO] und weist die Datei mit einer Meldung ab, wenn
- kein Group-Eintrag vorhanden ist,
- der Group-Eintrag nicht dem Namen entspricht, unter dem die Gruppe gespeichert wird – der Dateiname ist die Identität der Gruppe, beide müssen übereinstimmen – oder
- keine Cache-Partition genannt ist; ohne Cache startet LINBO die Gruppe nicht.
Gewertet wird dabei ausschließlich der Abschnitt [LINBO]: ein Cache-Eintrag in einer Partitionssektion oder eine auskommentierte Zeile zählt nicht. Die Linuxmuster-API selbst prüft den Inhalt nicht – eine start.conf, die Sie direkt auf dem Server ablegen, durchläuft diese Prüfung nicht.
Images
Oben rechts wählen Sie wie bei den Gruppen zwischen vier Ansichten; die Wahl bleibt erhalten:
| Ansicht | Zeigt |
|---|---|
| Kacheln (Vorgabe) | Betriebssystem-Symbol, Größe, vorhandene Sidecars und die erste Zeile der Beschreibung |
| Speicher | wie voll die Partition mit dem Image ist, dazu Partitionsgerät und Dateizahl |
| Datenblatt | Dateiname, Größe, Partition, Partitionsgröße, ob eine Prüfsumme vorliegt, Dateizahl und Änderungszeitpunkt |
| Tabelle | Name, Größe, Sidecars und Änderungszeitpunkt |
Ein Image heißt nach seinem Verzeichnis auf dem Server (debian13); die Bilddatei darin trägt zusätzlich die Endung (debian13.qcow2). Angezeigt und in allen Aktionen verwendet wird der Name des Images, nicht der der Datei.
Sidecars sind die Beipack-Dateien eines Images: Beschreibung (.desc), Info (.info), VDI-Konfiguration (.vdi), Torrent (.torrent), Maschinenkonto (.macct), Prüfsumme (.md5), Hashsumme (.hash), Registry (.reg), Pre-Start-Skript (.prestart) und Post-Sync-Skript (.postsync). In der Spalte Sidecars steht je vorhandener Datei ein Buchstabenkürzel; welcher Dateityp dahintersteht, erscheint, sobald Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen. Der Detaildialog zeigt zusätzlich Dateiname, Image-Ordner, Pfad, Größe, MD5-Summe und – sofern ein .info-Sidecar vorliegt – Erstellungszeitpunkt, Image- und Partitionsgröße sowie die Beschreibung.
Über die Schaltfläche zum Hochladen fügen Sie ein Image hinzu. Zulässig sind Image-Dateien (.qcow2, .qdiff, .cloop, .rsync) und alle oben genannten Beipack-Dateien; andere Dateitypen weist der Dialog ab. Während eines laufenden Downloads sind weitere Downloads gesperrt.
Aktionen eines Images
Herunterladen liegt als eigene Schaltfläche auf der Karte. Die übrigen Aktionen stehen im Menü hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten daneben, in der Tabelle in der Spalte Aktionen:
| Aktion | Wirkung |
|---|---|
| Details anzeigen | Dateiname, Pfad, Prüfsumme und der Inhalt des .info-Sidecars |
| Beschreibung und Skripte bearbeiten | öffnet den Sidecar-Editor (siehe unten) |
| Sicherungen verwalten | listet die Sicherungen des Images zum Wiederherstellen oder Löschen |
| Umbenennen | benennt Image, Sicherungen und alle Beipack-Dateien um |
| Duplizieren | kopiert das Image samt Beschreibung, Registry-Patch und Skripten, aber ohne Sicherungen |
| Differenzimage löschen | erscheint nur, wenn zum Image ein Differenzimage existiert |
| Löschen | löscht das Image mit Sicherungen, Differenzimage und Beipack-Dateien |
Beim Umbenennen und Duplizieren erlaubt der Name Buchstaben, Ziffern sowie ., _, + und -; er muss mit einem Buchstaben oder einer Ziffer beginnen. Ein Name, den ein anderes Image bereits trägt, wird ebenso abgewiesen wie der unveränderte Name.
Beschreibung und Skripte bearbeiten
Der Editor hat je eine Registerkarte für die Dateien, die Sie ändern können: Beschreibung (.desc), Info (.info), Registry (.reg), Pre-Start Script (.prestart) und Post-Sync Script (.postsync). Für Registry-Patch und Skripte bietet der Editor oben rechts Aus anderem Image übernehmen an – die Auswahl listet alle Images, die für diesen Dateityp Inhalt haben, und übernimmt ihn in das Feld.
Der Server schreibt beim Speichern immer alle Beipack-Dateien neu und löscht dabei jede, für die kein Inhalt ankommt. Ein Feld, das Sie leeren, löscht also die zugehörige Datei auf dem Server. Die VDI-Konfiguration hat keine Registerkarte, wird aber unverändert mitgeschrieben und bleibt dadurch erhalten.
Die .info-Datei ist Pflicht: ohne sie lässt sich das Image nicht mehr einlesen. Ist ihr Feld leer, sperrt der Editor das Speichern und weist darauf hin. Der Inhalt stammt vom Server – Zeitstempel, Image- und Partitionsgröße – und sollte nur mit Bedacht geändert werden.
Sicherungen
Sicherungen verwalten listet je Sicherung Datum, Zeitstempel und Größe, mit Wiederherstellen und Sicherung löschen.
Der Server legt vor dem Wiederherstellen eine neue Sicherung des aktuellen Images an, sodass sich der Schritt zurücknehmen lässt. Zwei Wiederherstellungen desselben Images innerhalb derselben Minute schlagen fehl; ein erneuter Versuch nach einer Minute gelingt.
Versionsübersicht
Die Seite Versionsübersicht listet die Versionen der beteiligten Linuxmuster-Komponenten – nützlich, um die für diese App benötigte API-Version 7.3.26 zu prüfen.
Einschränkungen in dieser Version
Einige Aktionen sind in der Oberfläche bereits vorhanden, aber noch nicht angebunden. Sie melden beim Aufruf „Diese Aktion wird in dieser Version noch nicht unterstützt.":
- die Host-Aktionen Wake-on-LAN, Sync, Start, Neu starten, Herunterfahren und Treiber-Profil
- die Aktion Sync im Bereich Gruppen
- die Spalten Status und Geplant der Hostliste
Die Schaltfläche Versionsstände im Bereich Gruppen ist sichtbar, aber dauerhaft deaktiviert: die Linuxmuster-API bietet dafür keine Schnittstelle. Der Grund steht am Knopf.
Ein Virtueller Desktop (VDI) je Gruppe lässt sich in dieser Version nicht bearbeiten. Das Datenblatt zeigt, ob er in der start.conf aktiviert ist; die zugehörige Konfigurationsdatei ist über die Linuxmuster-API noch nicht erreichbar.
Einrichtung (für Administratoren)
- Die Plattform stellen Sie unter Einstellungen → Globale Einstellungen → Allgemein auf Linuxmuster.
- Welche Bereiche dieser App sichtbar sind und wie sie beschriftet werden, hängt zusätzlich vom Organisationstyp ab.
- Die Verbindung zum Schulserver richten Sie nach der Anleitung Linuxmuster verbinden ein.
Siehe auch
- Einstellungen – weitere globale Konfigurationsoptionen
- Satelliten – Standorte anbinden und Dienste betreiben
- Administration – allgemeine Admin-Aufgaben
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